Menschen und Hunde „sprechen“ häufig aneinander vorbei.


 

Missverständnisse, die frustrieren – auf beiden Seiten!

Nimmt man das Beispiel des Heranrufens, ist es von hoher Bedeutung, dass Mensch sich bewusst macht, welche Signale er geben möchte und welche es zu vermeiden gilt:

Beginnt man bei der Stimmlage, sollte man sich vor Augen führen, wie man selbst angesprochen werden möchte. „Herr Müller – zum Diktat!!!“ oder doch lieber „Herr Müller, würden Sie bitte so freundlich sein…“ Schließlich ist es wichtig einer Aufforderung unter der richtigen Motivation nachzukommen. Ist der Hund eingeschüchtert oder gar ängstlich, weil die Stimmlage mit der der Befehl ausgesprochen wurde für ihn nichts Gutes verheißt, wird er ihm, wenn überhaupt nur sehr zögerlich nachkommen. Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist die Körperhaltung, mit der der Hund empfangen oder erwartet wird. Ist die Körpersprache streng und der Blick abweisend, dazu noch die Stimme tief, wird dies auf den Hund einen ausladenden Eindruck machen und ihn auf Abstand halten. Bedeutend ist auch das Verhalten des Menschen, nachdem der Hund den Befehl ausgeführt hat. Wendet er danach seine Aufmerksamkeit vom Tier ab, wird der Hund denken, dass er das Signal, auf welches er soeben reagiert hat umgehend wieder verlassen kann.

Der Mensch sollte das Herankommen für den Hund also so positiv wie möglich belegen – jedoch IMMER mit dem gleichen Signal. Sowohl körpersprachlich als auch verbal.
Besonders in Stresssituationen muss der Mensch darauf achten, sein Signal klar, deutlich und vor allem ruhig zu geben und den Hund erst wieder laufen zu lassen, nachdem er ihn aus besagtem Signal entlassen hat.

Kommentar schreiben

Kommentar