Gemeiner Durchfall


Durchfall bei einem Hund sollte von dem jeweiligen Halter nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar ist es nicht nötig gleich zum Tierarzt zu rennen, aber der Hund sollte unbedingt beobachtet werden. Zunächst signalisiert eine Durchfallerkrankung eine Verdauungsstörung, für die es völlig unterschiedliche Ursachen geben kann. Möglicherweise hat die Fellnase schlicht etwas Falsches oder Verdorbenes gefressen. In der Regel begrenzt sich der Durchfall dann auf einen Tag. Ein ansonsten gesunder und robuster Hund erholt sich im Normalfall recht schnell davon. Anders verhält es sich jedoch wenn der Durchfall länger anhält. Daher ist es von Bedeutung den Hund bereits zu Beginn seiner Erkrankung zu beobachten. Dabei sollten Halter darauf achten, ob er apathisch ist, ob er frisst, ob er genügend trinkt und natürlich wie der Durchfall aussieht, ob er sich verändert und wie häufig er ist. Denn durchfall kann auch eine Virusinfektion, eine allergische Reaktion oder einen Parasitenbefall bedeuten. Deshalb sollte man tatsächlich einen Tierarzt aufsuchen, wenn der Durchfall länger als einen Tag anhält. Er kann den Vierbeiner untersuchen und genau feststellen ob beispielsweise eine gravierende Störung die Ursache des Durchfalls ist. Der Halter stellt bei Beginn des Durchfalls idealerweise die Fütterung ein, damit sich die Verdauungsorgane des vierbeinigen Patienten beruhigen können. Wichtig ist jedoch, dass er jederzeit die Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme hat. Hierbei kann man verdünnten Kamillentee anbieten – schließlich profitieren auch Hunde von den heilenden Kräften.

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