
Spiele für Nase und Gaumen
Bei „Schüffelspielen“ muss der Hund mal keine Übungen machen für sein Futter. Aber ein bisschen anstrengen darf er sich doch ruhig, um ans Essen zu kommen – das macht die Sache doch erst spannend und interessant! Den meisten Hunden machen „Schnüffelspiele“ sehr viel Spaß. Sie sind nicht nur eine nette Beschäftigung, wenn der Zweibeiner mal nicht so viel Zeit für seinen Vierbeiner hat, sondern diese Spiele haben auch viele positive Nebeneffekte: besonders, weil der vierbeinige Schnüffler sein Riechorgan einsetzen muss, um an sein Essen zu kommen. “Nasenarbeit” sorgt für glückliche, ausgelastete und ausgeglichene Hunde und schult außerdem die Konzentrationsfähigkeit der Fellnasen. Gerade wer einen hibbeligen, unruhigen Freund sein eigen nennt, wird die Nasenarbeit zu schätzen wissen und ist gut beraten damit, den Einsatz der Hundenase den wilden Spielen mit Bällchen, Stöckchen und Co. Vorzuziehen, da sie den Hund nur noch weiter aufputschen. „Schnüffelspiele“ oder in diesem Fall eher „Leckerchenspiele“, bei denen der Hund nicht so sehr die Nase einsetzen muss, dafür aber umso mehr kauen und auspacken muss, befriedigen das Kaubedrüfnis, das jeder Hund hat, und schützen nicht nur bei Welpen vor Zerstörungsattacken auf Mobiliar, Tapeten und Teppiche. Und wenn der Hund dann noch sein Gehirn einsetzen muss, um an die Leckerbissen heranzukommen, dann kann der jeweilige Halter bald einen Einstein sein eigen nennen…
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