
Gefahr für Hunde
Keine Schokolade für Hunde
Das in der Schokolade enthaltene Theobromin ist für Hunde ab etwa 100 mg pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Diese Menge erhalten Sie, wenn Sie einem Pekinesen eine Tafel Vollmilchschokolade oder einem mittelgroßen Hund (10 – 15 kg) eine Tafel Zartbitter oder drei Tafeln Vollmilch füttern. Die Wirkung tritt übrigens erst einige Stunden nach dem Verzehr auf. Anzeichen sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, teilweise epileptische Anfälle, innere Blutungen – es gibt kein Gegenmittel den darauf folgenden Tod zu verhindern.
Lebensgefahr für Hunde durch den Süßstoff Xylit
Xylit wird in vielen (menschlichen) Lebensmitteln als Zuckerersatz verwendet. Ein Spezialist für klinische Toxikologie bei der ASPCA (“American Society for the Prevention of Cruelty to Animals), Dr. Dunayer, wies in einer Fachzeitschrift darauf hin, dass Xylit die Produktion des körpereigenen Insulins derartig steigern kann, dass es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen kann. Betroffene Hunde hätten circa 30 Minuten nach dem Verzehr größerer Mengen Xylit-haltiger Süßwaren mit Verlust der Koordination, Schwächeanfällen und Krämpfen reagiert. Es scheint auch Hinweise auf durch Xylit verursachte Leberschäden zu geben.
Hunden sollten daher grundsätzlich keine für den Menschen bestimmten Lebensmittel verfüttert werden.
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Kay | am 3. November 2010 um 14:30 Uhr
Neben den Schokolade gibt es noch weitere Nahrungsmittel, welche für den Hund keinesfalls geeignet sind. Rosinen zum Beispiel sind ebenfalls sehr schädlich. Was leider weniger bekannt ist: Auch Zwiebel und Knoblauch ist nichts für den Hund. Dass es hier Nahrungsergänzungsmittel wie Knoblauchgranulat zum Zeckenschutz gibt, ist mir unverständlich.