
Hovawart
Der Name des Bauernhundes Hovawart erschien bereits im Mittelalter. Sein Name bedeutet Hofwart, also Wächter des Hofes.
Charakteristisch für diese Rasse sind die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein gegenüber anderen Tieren und Menschen.
Der Hovawart ist nicht unterwürfig und neigt bei einer falschen Erziehung dazu sehr dominant zu sein. In seiner Haltung ist darauf zu achten, dass der Hund ausgelastet ist und gut beschäftigt wird, da er andernfalls dazu neigt sich seine Aufgaben selbst zu suchen. Das kann dazu führen, dass er Autos oder sogar Kinder bewacht, was leicht zu gefährlichen Situationen führen kann. Abgesehen von seinem dominanten Wesen ist sein Charakter freundlich und verspielt. Seine Familie oder seinen Menschen beschützt er völlig selbstlos. Der Hovawart gehört zu anerkannten Dienst- und Gebrauchshunden.
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cal legrow | am 17. Oktober 2010 um 09:37 Uhr
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Deloris
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Sabine | am 23. September 2010 um 14:26 Uhr
Vorsicht mit manchen Begriffen! Dominanz ist keine Eigenschaft eines Individuums, es ist keine Eigenschaft einer Rasse und es dient auch nicht zur Beschreibung von allgemeinem Verhalten.
Sogenanntes “dominantes Verhalten” kann nur in einer Beziehung zwischen zwei Individuen entstehen und selbst dann NIE Pauschal, sondern immer situationsbezogen.
Bei falscher Erziehung entsteht NIE ein dominanter Hund sondern ein falsch erzogener Hund. Mehr nicht! Dominanz kann man nicht erziehen, auch nicht lernen und ist auch nicht angeboren.
Diese Begriffe falsch eingesetzt und interpretiert bereiten vielen falsch verstanden Hunden ein Leben an Würgeketten, mit LEinenrucks und ständig gewalttätigen Versuchen von Besitzern den Hund zu “unterwerfen”. Mit Verhaltensbiologischen Fachwissen hat dies nichts zu tun!