
Eifersucht bei Hunden…
Bei Hunden, die in einem Single-Haushalt leben kann es zu Veränderungen des Verhaltens kommen, sobald „ihr“ Mensch einen Partner findet. Aus menschlicher Sicht wird dieses Verhalten dann als Eifersucht eingestuft.
Verhaltensforscher sagen jedoch, dass es durch ein Ressourcenproblem hervorgerufen wird. Zu erklären ist dies folgendermaßen: Für eine Fellnase ist sein Mensch sein wichtigster Sozialpartner. Dieser Sozialpartner, also die wichtigste Bezugsperson ist in den Augen des Hundes neben Futter, Wasser, Schlafplatz und Territorium seine wichtigste Ressource.
Solange der Hundehalter Single ist, ist es wahrscheinlich, dass er viel schneller und auch häufiger auf Forderungen des Vierbeiners nach Aufmerksamkeit reagiert. Dies ändert sich natürlich sobald der Hundehalter seine Aufmerksamkeit nicht mehr alleine dem Hund schenkt. Für den Vierbeiner kann durch eine solche Situation ein Konkurrenzdenken entstehen – und das verursacht Stress! Es kann also vorkommen, dass der Hund seine „Ressource Mensch“ sehr bestimmt einfordert und gegenüber einem vermeintlichen Konkurrenten verteidigt.
Konflikte wie diese können auch entstehen, wenn eine Familie Nachwuchs bekommt. Sobald ein Baby in das Krabbelalter kommt, kann sich das Ressourcen-Problem auch auf Konkurrenzdenken des Hundes um Spielzeug, Futter und Schlafplatz ausdehnen. All diese Dinge sind möglich aber lange nicht wahrscheinlich.
Wenn Mensch und Hund eine gute Beziehung führen, die auf Vertrauen basiert und er an neue Situationen aktiv herangeführt wird, bleibt das entspannte Verhältnis weiterhin bestehen und er wird den neuen Partner und den Familienzuwachs in sein großes Herz einschließen…
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