
Die Haltung von sozialkritischen Hunden – Gastartikel von Christoph Clemens
Der folgende Bericht bezieht sich nicht so sehr auf meine Rolle als Hundetrainer sondern vielmehr darauf, auch Halter eines sozialkritischen Hundes zu sein. Ein Spaziergang mit einem solchen Hund ist nicht immer leicht und leider nicht immer und überall möglich. So mancher neigt daher dazu von der Öffentlichkeit besuchte Orte und die damit verbundenen Hundekontakte zu meiden und bevorzugt eher verlassene Wälder und Feldwege.
Um nunmehr jedoch die Beweggründe für diesen Artikels zu verdeutlichen, muss ich zunächst noch ein paar kurze Informationen über meine Hündin Sally voran stellen. Meine mittlerweile 12 Jahre alte Hündin hat sich höchstwahrscheinlich aufgrund ihrer frühontogenetischen Mangel- und/oder Negativerfahrungen in Verbindung mit Fehlkonditionierungen und negativen Lernerfolgen zu einem sozialkritischen Hund entwickelt. Hieraus resultiert für sie ein erhebliches innerartliches Konfliktpotential.
Als Sally im Alter von 5 ½ Jahren zu mir kam, war ihre innerartliche Sozialaggression bereits so verfestigt, dass jegliche Formen der positiven Verstärkung bzw. Ablenkung keinen „therapeutischen“ Effekt mehr hatten. Teilweise schien es, als würde sich das Verhalten von Sally sogar noch zu verstärken. Sally hatte bereits einiges durchmachen müssen. Sie wurde von ihrem ersten Besitzer als 1 ½ jähriger Hund durch eine ordnungsbehördliche Wegnahme getrennt, da er sie nicht artgerecht gehalten hatte. Für die nächsten vier Jahre war das Tierheim ihr Zuhause.
Erst nach einer langen Odyssee und unsäglich vielen untauglichen Trainingsempfehlungen erhielt ich durch eigene Erfahrungen und die Hilfe eines bekannten Hundetrainerkollegen die für Sally als Individuum nötigen Trainingsansätze.
Seitdem wird Sally von mir in konfliktträchtigen Situationen dual mittels Brustgeschirr und Kopfhalfter (im weiteren Verlauf Halti genannt) geführt. Hierbei erfolgt eine Verhaltenskorrektur mittels situationsorientiert dosierten impulsartigen Einwirkungen über das Halti. Unter „situationsorientiert“ wird hier u.a. der abweichende räumliche Abstand zum Konfliktherd fremder Hund verstanden, sowie das Verhalten des Konfliktherdes (eigenes aggressives Verhalten, Fixieren oder neutrales Verhalten) selbst. Des Weiteren sind andere äußere und innere Umstände von Sally und natürlich auch von mir zu berücksichtigen. Die Form und Intensität der Einwirkung wähle ich stets nach der Intensität Sallys Verhaltens.
An dieser Stelle sollen nicht die eingesetzten Hilfsmittel diskutiert oder ihr Für und Wider erläutert werden, sondern die Sichtweise des Halters eines sozialaggressiven Hundes verdeutlicht werden (gerade hinsichtlich des Haltis wären mehrseitige Ausführungen möglich).
In mittlerweile vielen Situationen reicht ein verbales „Nein“; in anderen Situationen ist eine Einwirkung nötig, um Sallys aggressives Verhalten zu unterbinden. Nur der Vollständigkeit halber soll hier erwähnt werden, dass selbstverständlich die positive Verstärkung durch soziale Bestätigung während eines neutralen Verhaltens dem Konfliktherd gegenüber auf dem Fuße folgt. Soziale Unterstützung und Kompensation von Verhaltenskorrekturen findet bereits in der Konfliktsituation stattfindet.
Nachdem nun die Ausgangssituation dargestellt ist, kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Grund dieses Berichtes: Ein nach jahrelanger Arbeit und Durchhaltevermögen stattgefundener (Trainings-)Spaziergang in einem örtlichen Naherholungsgebiet.
Im Großen und Ganzen sind vier Begegnungssituationen mit dem Konfliktherd fremder Hund erwähnenswert. Sie sind nicht aufgrund Sallys Bewältigung dieser Situationen erwähnenswert, sondern vielmehr aufgrund der unterschiedlichen Reaktionen der Halter der fremden Hunde, welche die unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Sozialkompetenzen der Halter mehr als deutlich offenbaren. Beachtenswert ist auch, dass sich die Begegnungen tatsächlich so zugetragen haben, sie werden weder beschönigt noch verharmlost.
Die erste Begegnung erfolgte mit einer Dame mittleren Alters und ihrem Australien Shepherd, welcher sich auf Distanz sozial neutral bis freundlich zeigte. Die Dame nahm ihren Hund bei unserem Erblicken an die Leine und näherte sich weiter während ihr Hund auch angeleint weiterhin einen sozial freundlichen und interessierten Eindruck machte. Anekdotisch erwähnt gab die Dame mir per Zuruf zu verstehen, dass ihr Hund nicht problematisch wäre nachdem sie registriert hatte, dass ich zunächst mit Sally stehen blieb um ihr Verhalten zu beobachten. Auf meinen Zuruf, dass das ein gutes Training sei, lächelte sie und lies es sich nicht nehmen, obwohl sie einen anderen Weg einschlagen wollte, zunächst in unmittelbarer Nähe von Sally und mir auf und ab zu gehen. Sally verhielt sich nach kurzer Einwirkung in dieser atmosphärisch entspannten Situation vorbildlich. Daraufhin äußerte die Dame mit einem Lächeln „macht sie doch gut“, ich bedankte mich und sie setzte ihren Spaziergang fort. Da die Dame den Grad der Probleme, die Sally hat, natürlich nicht kannte, war ihr Konfrontationsverhalten etwas voreilig. Es ist toll, dass sich wildfremde Menschen bereit erklären in Trainingssituation zu assistieren, dass soll hier auf keinen Fall missverstanden werden. Besser wäre jedoch eine kurze Absprache hinsichtlich der Distanzwahrung gewesen, um dem sozialaggressivem Hund auch die Möglichkeit zu lassen sich zwar mit dem Konfliktherd auseinander zu setzen, jedoch nicht in einen so hohen Stresslevel zu kommen, dass Lernen nicht mehr möglich ist. Trotz dieses „kleinen“ Verbesserungsvorschlages muss ich der Dame meinen höchsten Respekt hinsichtlich ihres Engagements aussprechen.
Bereits die zweite Begegnung mit einem offensichtlich betagteren Ehepaar mit ihrer Airedale Terrier Hündin beweist, dass es auch anders geht. Da das Seniorenpaar ihren Hund nicht angeleint hatte, bat meine Freundin dies doch nachzuholen, falls man Sally und mich passieren wolle. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits wieder mit Distanzwahrung und den „Vorbereitungen“ auf die nächste Trainingseinheit beschäftigt.
Bereits dieser einfachen und freundlichen Bitte meiner Freundin, den Hund doch für die kurze Zeit der Konfrontation, auch aus Eigenschutz, an die Leine zu nehmen, wurde mit den Worten der Frau „der tut doch nix“ begegnet. Der Hund wurde nicht angeleint.
Da ich bereits einige Zeit hatte den fremden Hund zu beobachten, konnte ich erkennen, dass es sich offensichtlich bereits um ein älteres „Semester“ handelte und augenscheinlich auch überhaupt kein soziales Interesse an Sally bestand. Also beließ ich es dabei und bereitete mich auf die Konfrontation vor. Als das Trio Sally und mich passierte, erhielt Sally von mir einen kurzen Leinenimpuls über das Halti, da Tendenzen in ihrem Verhalten in Richtung Aggression erkennbar waren. Diesen einen Impuls nahm der ältere Mann sofort zum Anlass seinerseits seine „Sozialkompetenz“ zu demonstrieren und mich lautstark zu beschimpfen und mir zu unterstellen „Ihr Hund tut gar nichts und sie drangsalieren ihn“ und „Sie sind schlimmer als ihr Hund“. Diese aggressive Stimmungsübertragung durfte ich im Anschluss mit zwei weiteren Korrekturen bei Sally kompensieren, was den älteren Herrn nur noch mehr anstachelte. Ohne das Trio weiter zu beachten entfernte ich mich mit Sally von Ihnen und nach wenigen Sekunden konnte ich Sally für ihr situationsbedingt hervorragendes Verhalten sozial bestätigen. Der ältere Herr hingegen wetterte noch mehrere Minuten hinter uns her.
Im weiteren Verlauf des Spazierganges passierte uns ein Paar mittleren Alters mit ihrem Hovarwart. Auch in dieser Begegnung musste ich wenige Male über die Leine auf Sally einwirken, was zu einer Verhaltenskorrektur führte. Die Dame, welche den Hovawart führte, quittierte dies mit einem kurzen Lächeln in unsere Richtung. Im Anschluss daran gingen wir mehrere Meter parallel und ohne weitere Vorfälle in dieselbe Richtung bis sich unsere Wege wieder trennten.
Kurz bevor wir wieder an unserem Auto angelangten, trafen wir auf ein weiteres Pärchen. Der junge Mann führte einen Malinois an relativ kurzer Leine. Währenddessen saß seine Begleitung mit einer Bordeauxdogge wenige Meter weiter auf der Wiese und beschäftigte diese augenscheinlich mit Leckerchen oder ähnlichem und versuchte somit ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.
Beim Passieren reagierte Sally zunächst recht heftig, was ein deutliches körperliches Ab-bruchsignal mit anschließender Verhaltenskorrektur mittels Halti in der Situation nach sich zog. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht mitbekam, mir aber meine Freundin später berichtete, war, dass die erste Reaktion des jungen Mannes auf Sallys Verhalten aus dem Satz „Da haben wir wohl ein kleines Dominanzproblem?!“ bestand.
Nach wenigen Sekunden hatte ich Sallys Verhalten stabilisiert und konnte mit ruhiger körperlicher sozialer Bestätigung und verbalem Lob ihr Konfliktlösungsmodell – Abwenden vom Konfliktherd trotz Anwesenheit – sowie – Zuwendung meiner Person – bestätigen und die vorhergegangene Zwangseinwirkung kompensieren.
Während ich hiermit beschäftigt war, sprach der junge Mann mich an und bat mich ruhig und sachlich um die Beantwortung einer Frage die ich natürlich gerne bejahte. Seine Frage lautete „Warum rucken sie so an dem Halti?“. Immer noch Sally stabilisierend erklärte ich ihm ruhig und sachlich, dass ich hiermit Verhaltenskorrekturen durchführe und Abbruchsignale setzen würde. Auf seine nächste Frage, warum ich dies nicht über eine Ablenkung mittels Spielzeug bzw. Leckerchen versuchen würde oder einfach weitergehen würde, erklärte ich ihm, dass ich hier Konfliktbewältigung anstelle von Konfliktvermeidung betreibe und Ablenkung in den meisten Fällen, ganz sicher aber bei Sally, Selbstbetrug wäre und nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung des Konfliktverhaltens führen würde. Offenbar durch meine Antworten nachdenklich gestimmt, fragte er nicht weiter nach. Allerdings musste sich nun offensichtlich die junge Frau Luft machen, indem sie mir mit einem gewissen Tonfall vorwarf, dass ich so meinem Hund das Genick brechen könne. Als ich ihr in ruhigem Ton erklärte wo sich Genick und Nasenrücken beim Hund befinden und dann nicht weiter auf diese absurde Pauschalaussage einging, verließen wir auch diese Situation nicht ohne weiteres schnippisches Gebrabbel der Dame im Hintergrund zu bemerken.
Vier Situationen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten; Nicht so sehr in Sallys Verhalten oder die Art, wie ich mit ihr arbeite, sondern vielmehr in den Reaktionen der, eigentlich, unbeteiligten Menschen.
Während die Damen der ersten und dritten Begegnungsituationen sich offen, neutral und sogar hilfsbereit gezeigt haben, wurde die Situation in der zweiten Begegnung durch das verbal aggressive Verhalten und die damit verbundene Stimmungsübertragung des älteren Herren sogar unnötig erschwert. In der vierten Situation wurden meine Versuche fehlendes verhaltensbiologisches und lerntheoretisches Wissen zu vermitteln, mit unsachlichen und dümmlichen Sprüchen und Floskeln begegnet.
Nun bin ich mit meiner Hündin durch eine harte Schule gegangen und auch durch meinen Beruf als Polizist einiges an menschlichen Fehlleistungen gewöhnt. Wie aber soll sich ein Hundehalter, der mit seinem sozial aggressiven oder auch nur leinenaggressiven Hund bemüht ist, das Verhalten zu korrigieren und somit versucht dem Hund zu helfen, nach einem solchen Tag fühlen. Rechtfertigen gelegentliche oder regelmäßige körperliche Abbruchsignale nicht den Tausch gegen ein ständiges unkontrolliertes Konfliktpotential in der Öffentlichkeit?
Auch für einen Hundetrainer kann das Verhalten solcher Menschen Probleme im Umgang mit dem Kundenhundehalter bedeuten. Gerade Hundehalter, die Hilfsmitteln wie z.B. dem Halti durch die häufig unsachgemäße und unfachliche Darstellung vielerorts bereits kritisch gegenüber stehen, werden dann noch in der Öffentlichkeit auf diese Art und Weise angeklagt bzw. kritisiert. Dies führt häufig dazu, dass sie sehr schnell wieder Abstand von dem Hilfsmittel nehmen, obwohl es, über einen gewissen Zeitraum angewendet, das Verhalten des Hundes dauerhaft verbessert hätte. Das Halti ist in diesem Zusammenhang natürlich nur beispielhaft für viele weitere Hilfsmittel in der Hundeerziehung genannt.
Es ist schon erstaunlich wie viele Menschen meinen, innerhalb von nur wenigen Sekunden bis Minuten, einen Hundehalter und seinen Hund einschätzen zu können und häufig offensichtlich sogar mehr über ihn wissen als er selbst. Dabei wissen sie ausschließlich genau so viel, wie sie in der Zeitspanne der Begegnung gesehen und wahrgenommen haben; alles andere ist Spekulation. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man mit Scheuklappen durch das Leben gehen soll. Wo Tiere offensichtlich tatsächlich gequält oder unsachgemäß gehalten oder geführt werden ist es die Pflicht eines jeden Menschen sich einzusetzen.
Der Ton macht hierbei aber wie immer die Musik. Hätte der Senior in der zweiten Begegnung gefragt anstatt anzuklagen, hätte gegebenenfalls die Möglichkeit bestanden seine Sichtweise zu verändern bzw. ihn einfach aufzuklären. In diesem Fall verschloss er sich jeglicher Möglichkeit seine eingefahrene Sichtweise zu ändern und somit sah ich auch nicht den geringsten Grund auf seine Beschimpfungen einzugehen. Er konnte natürlich nicht wissen, wie sich Sally verhält, wenn sie nicht korrigiert wird, aber rechtfertigt dieser Umstand seine Reaktion? Ich denke nein.
Warum weigern sich so viele Hundehalter ihren Hund einfach kurz an die Leine zu nehmen selbst dann noch, wenn sie darum gebeten werden bzw. an Orten wo es eh gesetzlich vorgeschrieben und durch Beschilderungen deutlich gemacht ist?
Selbst wenn der eigene Hund der liebste Hund der Welt ist, könnte vielleicht das Gegenüber einen Grund für seine Bitte haben. Dieser egoistischen und arroganten Einstellung ist es dann zu verdanken, wenn monatelange intensive Arbeit mit einem schwierigen Hund binnen Sekunden zunichte gemacht wird. Aber was kümmert es denjenigen, der einen lieben Hund hat?!
Auch in der vierten Begegnung war das fehlende bzw. unzureichende verhaltensbiologische Wissen bzw. das Wissen über Lernmöglichkeiten und Grenzen zunächst nicht weiter ausschlaggebend. Sicherlich ist jeder Hundetrainer auch Außenstehenden gegenüber gerne bereit seine Methoden zu erläutern und zu erklären. Wenn diesen Versuchen aber mit katalogisierten Standardsprüchen und -floskeln begegnet wird, ist selbst der versierteste Hundetrainer machtlos.
Bleibt also festzustellen, dass die Arbeit mit sozialaggressiven Hunden in der Öffentlichkeit gleichermaßen für den Halter als auch den Trainer häufig sehr schwierig sein kann. Sehr schnell gerät man in das Visier derer die es gerne besser wissen wollen und im schlimmsten Fall kann das sogar eine Anzeige bei den Ordnungsbehörden nach sich ziehen. Aber auch hier krankt die öffentliche Meinung und Einstellung. Nach jedem neuen Beißvorfall wird teilweise regelrecht hysterisch nach Regularien und strengeren Vorschriften im Umgang mit kritischen Hunden geschrien ohne auch nur annähernd nach den Hintergründen zu fragen. Wird ein kritischer Hund dann aber in seinem aggressiven Verhalten in der Öffentlichkeit blockiert ist man plötzlich ein Tierquäler.
Ich hoffe, ich konnte mit meinen Erlebnissen zum Nachdenken anregen und vielleicht den einen oder anderen Hundehalter, der keine oder nur wenige Erfahrungen mit kritischen Hunden hat, dazu bewegen in einer Begegnung mit mir oder anderen Hundetrainern und Haltern von kritischen Hunden offen für andere Einflüsse zu sein und zu fragen, gern auch kritisch, anstatt zu urteilen.
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Christoph Clemens | am 7. Januar 2011 um 19:36 Uhr
@RocknRudel
Danke für deinen Kommentar. Ich habe auch lange gebraucht um die nötige Ruhe zu behalten und auch ich schaffe es nicht immer. Bin halt durch und druch ein A-Typ mit leichten Tendenzen zum B-Typ. Also Kopf hoch
Michele | am 7. Januar 2011 um 20:12 Uhr
mich würde interessieren was für eine Rasse Sally ist oder ich bin jetzt echt blind, kann das aber nirgendwo erkennen
RocknRudel | am 7. Januar 2011 um 23:10 Uhr
Hallo Christoph,
ich hab ja zwei Chihuahuas, die meisten sagen, dass das gar keine Hunde sind. Aber so ein kleiner ängstlicher Hund ist auch ne ganz schöne Aufgabe wenn man ihn eben nicht hochheben und aus jeder Situation tragen will.
Und wie ich meiner anderen das Anschlagen abgewöhne weiß ich nur theoretisch. ![]()
Da hast du mit Sally aber sicherlich ganz andere Arbeit zu leisten.
Aber was wären wir für Frauchen und Herrchen wenn wir nicht das bisschen Geduld aufbrächten für die ganze Liebe und Zuneigung die uns die Hunde zukommen lassen.
LG vom Rudel
Silverwoelfin | am 8. Januar 2011 um 14:39 Uhr
Hallo Christoph
super geschrieben und genauso wie wir es auch erleben, manche Hundehalter sind so egoistisch und auch wir hören ständig *der will nur spielen**der tut nix* usw. das aber unsre Jackyhündin auch anders kann, wollen sie nicht hören und erkennen, denn ich lege keine Hand für sie ins Feuer.Anwort ist dann nur: man wie gehen die mit dem Hund um, arme Hündin, die Kleine tut mir leid bei solchen Haltern* pah hallo.. ich kann unsre sehr gut einschätzen udn weiß nie genau wie sie reagiert, deswegen ist vorsicht besser angesagt.Sie ist so listig indem sie an andre (wenn man sie lassen würde) rangeht, wedelt und in nächster sekunde aber zuschnappen würde, wenn sie das Gegenüber nicht leiden kann.Das erkläre aber mal den andren Haltern.. Beschimpfungen hören wir auch genug, denn der Rüde der spielt ja bei jedem und will zeigen das er *Chef* ist, auch bei *fremden*, auch das kann ihm zum Verhängnis werden. Nein wir machen keine Leinenbekanntschaften, gehen weiter, egal wie die Leute wettern.Auslauf bekommen sie im Rudel auf ihrem Platz.Ansonsten auch Schleppleine, da sie Jagdtrieb haben, geht nix ohne Leine und für andre, würden wir niemals die Leine fallen lassen, wenn es zu beißeren kommen würde, genau das ist unsre Angst davor, bei solchen Hundehaltern, dann ahben wir mal Hunde gehabt.
Lg Menuda und Lassio samt Zweibeiner














RocknRudel | am 7. Januar 2011 um 18:54 Uhr
Ich finde deinen Artikel toll!
Und genau das frage ich mich auch jeden einzelnen Tag!
“Warum weigern sich so viele Hundehalter ihren Hund einfach kurz an die Leine zu nehmen selbst dann noch, wenn sie darum gebeten werden bzw. an Orten wo es eh gesetzlich vor-geschrieben und durch Beschilderungen deutlich gemacht ist?”
Ich bewundere dich für deine Ruhe denn die fehlt mir oft in solchen Situationen und das überträgt sich leider sofort auch auf die Hunde.
Aber ich übe fleißig, das wird schon noch.
Schönes Wochenende wünscht das Rudel