
Verstaubte Rangordnung im Rudel
Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, dass der Hund als „Rudeltier“ einen festen Platz in der Hierarchie des „Menschenrudels“ einzunehmen hat und der Hundeführer den Platz des „Alpha“-Tieres besetzen muss. Dabei hat der „Alpha“-Mensch im „Rudel“ sehr dominant zu sein und seinen Willen unter allen Umständen und mit aller Gewalt durchzusetzen, um eine Dominanz des Hundes unter allen Umständen zu vermeiden.
Das gleiche Gerücht (übrigens aufgestellt von ein und derselben Person und übernommen von vielen, vielen weiteren sogenannten Fachleuten) besagt auch, dass Hunde ununterbrochen danach streben, einen „Rang“ aufzusteigen, also nach der Weltherrschaft zu greifen.
Längst ist das alles wissenschaftlich widerlegt, dennoch halten sich diese völlig falschen Thesen hartnäckig. Warum? Vielleicht weil es einfacher ist, ein Lebewesen zu unterdrücken, zu unterwerfen, statt sich mit ihm auseinander zu setzen? Vielleicht auch, weil gegensätzliche Thesen später kamen und längst noch nicht so verbreitet sind?
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Klaus Vogt | am 5. Januar 2011 um 14:31 Uhr
Ich halte diesen Beitrag und die Antwort für unangebracht. Einfach 90% aller Übungsleiter und Hundetrainer als “verstaubt” und “nicht auf dem Stand der wissentschaftlichen Erkenntnisse” zu bezeichnen und sich selbst nur hinter der “Wissenschaft” zu verstrecken halte ich für keinen guten Stil. Ich dachte diese Seite bringt qualifizierte Inhalte und nicht so einen Mist. Bei so einem Thema hätte ich erwartet, dass von der Autorin die alternativen Erkenntnisse zum “Rudel” aufzeichnet werden würden und auch die ominösen Personen und Fachleute namentlich genannt würden, die angeblich Falsches verbreiten. Der Artikel und auch die erste Antwort zeugt nur von Besserwisserei und Geltungsdrang, sonst von Nichts.
Wenn auf dieser Seite weiter solche unsachlichen und polemischen Artikel erscheinen, werde ich sie von meinen Links und in Facebook verbannen.
Martina Schoppe | am 5. Januar 2011 um 14:43 Uhr
Zum Glück sinds wohl keine 90 % mehr hoffe ich.
Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass denn auch erwähnt wird, auf welchen “wissenschaftlichen Grundlagen” die Aussage des Artikels beruhen.
Vielleicht wird das in folgenden Artikeln nachgeholt?
Sinja Ibili | am 5. Januar 2011 um 19:57 Uhr
Ich finde den artikel nicht schlecht,etwas kurz,aber gut ! Und ich finde auch das es ein “miteinander” sein sollte und kein “untereinander”
denn wenn wir menschen eine “rangordnung”bräuchten dann müssten wir ja auch bellen und knurren …der Hund weis ganz genau das wir menschen keine Hunde sind,sonst würde er sich ja jedesmal wenn wir lächeln(die zähne zeigen)bedroht fühlen…von dem her find ich dieses rangordnungsgeschwätz auch quatsch..wie gesagt es ist ein miteinander,ein zusammenleben und nicht ein unterdrücken oder sich in ne höhere position stellen…














Anke Jockel | am 5. Januar 2011 um 09:21 Uhr
nnnaajjaa die Tehse ist genaus alt wie verstaubt.
das sie sich immer noch hartnäckig hält, liegt daran das Mensch einfach zu bequem ist…..zu bequem sich fort zu bilden und ausbilden zu lassen……
ausserdem scheint es immer noch chin ein Lebewesen zu unterwerfen….scheint von den Römern hängen geblieben zu sein :-/
aber ausschlaggebend schiebe ich den Grund der Bequemlichkeit vor. Als Hundetrainer stell ich immer öfter fest, das es einfacher ist dem Hund die Schuld zu geben als sich selbst…der Mensch hat nur Glück das der Hund sich in der Regel nicht wehrt und tut er es ist er eben bös :-/
wir leben mit 6 Hunden zusammen…Rudelchef ist hier der, der sich am Sichersten verhält. Und das sind mein Man und ich!
wer dem Rudel die Sicherheit und das Gefühl von Geborgenheit gibt hat hier das sagen. dazu brauch ich keine Gewalt. hat zur Folge das ALLE unsere Hunde auf uns beide vertrauen und uns machen lassen. und DAS obwohl oder vielleicht grade weil sie hin und wieder im Bett und auf dem Sofa liegen dürfen……..
es gibt auch durchaus Situationen wo ich meine Position schleifen lasse und der Hund entscheidet. Aber wenn ich die Situation kontrollieren will akzeptieren sie dies zu 100% denn das Vertrauen steht und das macht einen guten Rudelführer aus!!! das Vertrauen in ihn