
Insektenstiche – Erste Hilfe beim Hund
Viele Vierbeiner finden großes Vergnügen daran Insekten zu jagen und mit der Hundenase im Gras zu stupsen. Wespen-, Bienen- oder Stiche anderer Insekten bleiben da in der Regel nicht aus. Wenn die Kaltschnauzen kurz aufjaulen und sich schütteln, ist dies das erste Indiz für einen Stich. Sie neigen dann dazu sich die Stelle aufzukratzen oder aufzubeißen. Man sollte sicher gehen, dass der Stachel entfernt und die Wunde gereinigt und gekühlt wird und seinen Hund anschließend so gut es geht beruhigen.
Hornissen, Wespen-, Hummel oder Bienenstiche laufen allerdings bei Hunden nicht immer so glimpflich ab. Wichtig ist dabei, den Hund und besonders die Stichstelle zu beobachten. Die Stichstelle kann deutlich anschwellen und dann bis zu einigen Stunden geschwollen bleiben. Im Zweifel immer den Tierarzt zu Rate ziehen. Mit besonderer Vorsicht sind Stiche im Maulbereich zu behandeln. Wenn Schleimhäute im Maul anschwellen, dann sofort zum Tierarzt.
In seltenen Fällen kommt es zum Schock: Der Hund wirkt dann teilnahmslos und sehr benommen. Er bewegt sich langsam und bekommt Durchfall bzw. erbricht. In diesen Fällen führt der Weg ebenfalls sofort zum Tierarzt, da ein Schock auch beim Hund ein lebensbedrohlicher Zustand ist. Für allergische Hunde sollte man immer entsprechende Antihistaminika (Allergiemittel) mitführen. Eine Beratung vom Tierarzt zu diesem Thema im Vorfeld schadet nie!
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