Sommerlaub in Plouhinec in der Bretagne


Diesen Sommer haben wir mit Bacardi, unserem fast zweijährigen Malteser, in der Bretagne verbracht. Wir waren in der Finistère (am Ende der Welt) in Plouhinec und hatten ein Haus direkt am langen Sandstrand.

Bacardi ist nicht gerade das, was man eine Wasserratte nennt, von Ausflügen an heimische Badeseen wussten wir schon, dass es ihn schon Überwindung kostet, auch nur die Pfoten nasszumachen, während andere Hunde schon längst im Wasser tollen. Die erste Begegnung mit Sand und Meer war für ihn ein Erlebnis. Er liebte den weichen Sand unter seinen Pfoten, rannte aufgedreht am Strand entlang und buddelte sich tief in den so gut duftenden Sand hinein. Vor den Wellen aber hatte er Respekt. Todesmutig lief er ihnen nach und bellte sie an, wenn sie sich zurückzogen, aber kaum schlugen sie wieder an den Strand, war er so schnell weg, wie ihn seine kleinen Pfötchen tragen konnten. Stundenlang konnte er sich so am Strand vergnügen.

Betragne-©-JONATHAN-Fotolia.com

Betragne-©-JONATHAN-Fotolia.com

Die Franzosen sind sehr hundefreundlich, fast jeder Zweite hatte einen Hund dabei, so fand Bacardi immer einen Spielkameraden. Auch bei unseren Besuchen in der Umgebung, in Städten oder Badeorten, in Restaurants oder bei Schiffsausflügen, wurde man mit Hund sehr freundlich empfangen. Nirgends hatte man das Gefühl, wegen des Hundes nicht willkommen zu sein.

Das Klettern auf den Felsen der Pointe du Raz war für unseren Malteser das Höchste, mit seinen kleinen Pfötchen traute er sich auf die höchsten Felsen mit gigantischem Blick auf die Wellen unter uns. Es gibt viele Strände in der Bretagne, an denen Hunde willkommen sind, aber auch manche, an denen man sie anleinen muss. Zum Glück war der Strand in Plouhinec ein Hundestrand, wo sich keiner über einen freilaufenden, die Wellen anbellenden Hund beschwerte und wir so einen unbeschwerten Urlaub verbrachten. Ich glaube, Bacardi vermisst den Strand heute noch!

Autorin:
Anke Angerer

Kommentar schreiben

Kommentar