VIER PFOTEN rät zur regelmäßigen Prophylaxe von Hunden und Katzen
Hamburg, 6. März 2012 – Beim Streunen durch den Garten oder beim Spielen mit Artgenossen können sich Hunde und Katzen mit gefährlichen Parasiten infizieren. Besonders bei öffentlichen Freilaufflächen ist Vorsicht geboten. Giardien können auf dem Erdboden teilweise jahrelang überleben und so zu einem Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier werden. VIER PFOTEN rät daher allen Hunde- und Katzenhaltern zu regelmäßigen Giardientests.
„Hunde, die häufig auf städtischen Freilaufflächen ausgeführt werden, sollten einmal im Monat auf Giardien getestet werden“, rät Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. Giardieninfektionen verlaufen in der ersten Zeit völlig unbemerkt. Die Schmarotzer-Population wächst jedoch von Tag zu Tag und führt dem Organismus des Wirts großen Schaden zu. Auch Menschen und andere Tiere können sich durch den Kontakt mit dem befallenen Tier infizieren und selbst erkranken (Zoonose). Eine Giardieninfektion äussert sich durch immer wiederkehrende Durchfälle, teilweise monatelang. Bei Kindern können Giardien zu Mangelernährung und Wachstumsstörungen führen. Um das Risiko einer Parasiteninfektion bei Mensch und Tier zu verringern, rät VIER PFOTEN, den Kot des eigenen Hundes stets aufzusammeln und entsprechend zu entsorgen.
Weitere Informationen zum Thema Giardien, der Verbreitung und den notwendigen Hygienemaßnahmen finden Sie auch hier.
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VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg
www.vier-pfoten.de
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