Kurioser Vorfall: Streit um Hundekot eskalierte

Ein 22-jähriger sah sich nicht für das "Geschäft" seines Hundes verantwortlich. Darauf aufmerksam machen - das macht man mit ihm nicht!

30.07.2012 07:55 Kategorie: News

Foto: © mv - Fotolia.com

In den letzten Tagen kam der Sommer endlich auch zu uns. Viele Menschen machten sich auf zum nahegelegenen See um im kalten Nass ein wenig Erfrischung zu bekommen.

Doch nicht jeder Ausflug hat einen schönen Ausgang - wie diese kuriose Geschichte aus Braunschweig zeigt:

Am gut besuchten Heidbergsee kam es am Mittwochnachmittag zwischen Badegästen und einem Hundehalter zu Streitigkeiten, die mit einer Körperverletzung endeten.

Grund war ein frischer Hundehaufen in der Nähe des Volleyballplatzes, den der Halter nicht beseitigen wollte.

Nachdem der 22 -Jährige von drei Frauen ( 51, 19, 30) aufgefordert wurde, den Kot zu entsorgen, soll der Mann geantwortet haben, dass er keine Tüte dabei habe.

In dem folgenden Streitgespräch drückte der Braunschweiger einer der Frauen eine Bierdose ins Gesicht . Die 30 -Jährige erlitt dadurch leichte Hautrötungen und eine Kratzwunde.

Gegen den Hundehalter wurden Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Weiter droht ihm ein Bußgeld, weil er den Hundekot nicht beseitigen wollte.

Leider gibt es noch immer unverbesserliche Hundehalter, die sich für den "Haufen" ihres Hundes nicht verantwortlich fühlen. Glücklicherweise kann man jedoch sagen, dass es sich hier um eine absolute Minderheit handelt und für jeden verantwortungsvollen Hundehalter ist das Entfernen eine Selbstverständlichkeit.

Die Moral von der Geschichte: Nimm einen Kotbeutel mit und Du hast einen schönen Tag am See!

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